Rund um das Thema Küssen, gibt es viele Mythen und Irrtümer. Gibt es gute und schlechte Küsser, macht küssen schlank und vieles mehr. Im folgenden sind einige Fragen und Antworten aufgelistet um euch einen Durchblick zu verschaffen.
Macht Küssen schlank?
Wenn überhaupt, dann nur gaaanz langsam. Denn pro Kuss werden nur etwa 12 Kalorien verbraucht. Kein Wunder! Beim Küssen müssen immerhin 29 Gesichtsmuskeln in Schwung gebracht werden.
Wie lang dauert ein Kuss?
Leidenschaftliche Standard-Küsse dauern heute im Durchschnitt 12 Sekunden. Das ist mehr als doppelt so lang wie in den 80ern.
Was passiert beim Küssen im Körper?
Beim Küssen steigt dein Adrenalinspiegel und bringt den Kreislauf und die Durchblutung in Schwung. Dein Puls steigt auf 120 Schläge pro Minute. Bei intensiven Küssen werden viele Bakterien übertragen. Der Körper reagiert darauf mit der Bildung von Abwehrstoffen, die dein Immunsystem stärken. Außerdem werden im Körper sogenannte Endorphine ausgeschüttet. Das sind Glückshormone, die gute Laune machen.
Der Geschmacks-Test entscheidet!
Schon beim ersten Zungenkuss entscheidet sich, ob zwei zusammenpassen. Wer sich nicht “schmeckt”, hat keine Chance, behaupten schwedische Forscher.
Woher kommt der Kuss?
Vom Saugen an der Mutterbrust, sagen die Verhaltensforscher. Neuere Theorien sehen im Kuss eine menschliche Variante des Beschnüffelns und Beleckens unserer tierischen Vorfahren.
Küsser leben länger!
Amerikanische Forscher haben herausgefunden: Vielküsser leben länger! Im Gegensatz zu Kuss-Abstinenzlern fast 5 Jahre!
Der längste Kuss der Welt!
Den gaben sich Dror Orpaz und Carmit Tsubara (beide aus Israel). Laut Guinness-Buch der Rekorde dauerte er 30 Stunden und 45 Minuten.
Augen auf oder zu?
97 Prozent der Frauen und nur 30 Prozent der Männer küssen mit geschlossenen Augen.
Alles übers Küssen
Küssen
Jeder von uns küsst gerne! Leider küsst aber nicht jeder gut. Einige Verhaltensforscher haben das Thema analysiert und eine Anleitung zur häufigsten und beliebtesten Kusstechnik zusammengestellt. Hier mal grob zusammengefasst:
Dreht euren Kopf leicht seitlich, so das sich eure beiden Nasen nicht berühren, und berührt sanft eure Lippen. Als nächstes müsst ihr euren Mund langsam öffnen und gleichzeitig den Druck auf die Lippen des Partners verstärken. Und nun ganz langsam die eigene Zunge in der Mund des Partners gleiten lassen. Und dann? Ganz einfach, umkreist die Zunge des anderen, mal schneller, mal langsamer. Ihr könnt weiterhin die eigene Zunge wieder etwas zurückgleiten lassen in den eigenen Mund und dann wieder mehr in die des Partners. Wichtig bei einem Zungenkuss ist, das man nicht mit der Tür ins Haus fällt. Ein schlabbernder Waschlappen hat noch keinen gefallen. Geht behutsam vor. An den Reaktionen des Partners sieht man dann, ob es ihm gefällt oder nicht. Wer noch nicht geküsste hat, kann sich auch eher passiv beteiligen und lässt sich vom Partner führen. Wenn eure Zunge langsam um die des Partners gleitet, kann man es etwas ruhiger angehen, der erfahrene Partner wird dann das Kommando übernehmen. So bekommt man am ehesten mit, was der Partner für Zungenküsse möchte – wilde, sanfte, zärtliche…. und man lernt als Neuling gleich dazu.
Durch Abwandlungen kann man den Zungenkuss weiter verfeinern. Wenn sich die Lippen beider berühren, kann man auch an der Ober- oder Unterlippe das Partners knabbern, natürlich nur sanft! Sie können kurz festgehalten werden und mit der eigenen Zunge umkreist werden. Da in den Lippen viele Nervenenden liegen, wirkt diese Kusstechnik umso erregender.
Die saugende Variante kann man auch einbauen, besonders in wilden Momenten. Man muss dazu einfach nur die Zunge des Partners “einsaugen”. Also wie Luft holen, es ist ganz einfach, bloß das man nicht gleich ausatmet, sondern an der Zunge herumspielt. Der Partner kann so gut, wie nichts dagegen machen in diesem Augenblick.
Neben der genaueren Erforschung des Mundes kann man zum Küssen auch verschieden Körperteile einbeziehen. Ein Knabbern an den Ohrläppchen ist erotisch, ein Kuss auf den Hals auch erregend… Aber Achtung, an Stellen mit dünner Haut kann durch Saugen ein Knutschfleck entstehen. Und nun viel Erfolg.
